Tag 47 - Vancouver

Liebe Mitreisende!

Ein Großteil der Attraktionen Vancouvers lassen sich zu Fuß oder eben mit dem Wassser Taxi erkunden. Heute haben wir uns für den Weg zu Fuß zum Stanley Park entschieden. Dafür sind wir entlang der Seawall bis zum Park gegangen. Der Weg war sehr schön und man hat wirklich schöne Aussichten. Es hatte angenehme 22 Grad Celsius (ja, sehr angenehm, in Kanada gibt es Celsius, Kilometer und Kilo) bei strahlendem Sonnenschein.

Bevor wir aber zur Seawall gegangen sind, haben wir einen kurzen Zwischenstopp bei einem kleinen Zugmuseum gemacht. 





Diese Lokomotive war die erste, welche Montreal, also die Ostküste, mit Vancouver, der Westküste, für Passagiere verbunden hat. Die erste Fahrt mit Passagieren dauerte ganze 6 Tage. Die Lokomotive gehört eigentlich der Stadt, wird aber ausschließlich von Freiwilligen gepflegt und betreut. Restauriert wurde sie übrigens durch eine Spendenaktion von Esso im Rahmen der Weltausstellung 1986. Die Lok hat auch eine tolle Glocke, aber leider war das Läuten auf 1x pro Person beschränkt;)

Jetzt aber zur Seawall.






Besonders schön fanden wir, dass es immer wieder kleine Gärten gibt, welche Anrainer gestalten. Dadurch werden selbst Gebiete unter der Brücke zu einer kleinen Sehenswürdigkeit.





Kunst im öffentlichen Raum scheint in Vancouver sehr wichtig zu sein.
 Es gibt mehrere Kunstwerke entlang des Weges wie zB einen Luster unter der Brücke oder Figuren, die zu Fröhlichkeit, Berspielheit und Lachen animieren sollen.





Der Stanley Park selbst ist der größte Stadtpark Kanadas und der drittgrößte Nordamerikas. Zum Vergleich: er ist um ein Fünftel größer als der Central Park in New York City.

Besonders gut hat uns die sogenannte Lost Lagoon gefallen. Dies ist ein Refugium für Enten, Gänse, Reiher, Schildkröten, Bieber, Waschbären, Libellen, Bienen und noch vieles mehr. Auch hier finden sich immer wieder Schilder mit Erklärungen. 







Nach der lost lagoon ging es zu den Totem Pfahlen, welche an die Ureinwohner erinnern sollen.  Diese Pfahle sind keine religiösen Symbole und werden auch nicht verehrt, aber sie erzählen Geschichten. Manche dienten auch einfach nur als statische Stützen in Häusern. Könnt ihr die Vögel, Wale. Grizzlys, den Mond und die Wölfe erkennen? 







Beim Rückweg haben wir dann einen kurzen Zwischenstopp im Rosengarten eingelegt,






bevor es entlang der Lost Lagoon zurück ging. 





Wir finden, dass bei der Stadtgestaltung wirklich das Wohlbefinden der Bewohner im Vordergrund steht. Alleine der sich über mehrere Kilometer erstreckende Fußweg entlang des Meeres, zahlreiche Spielplätze, viele saubere Toiletten und ein Rauchverbot in sämtlichen Parkanlagen und allen Stränden machen Spaziergänge zu einer wahren Erholung. Man vergisst, dass man sich in einer Großstadt befindet.

Stay tuned!

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