Tag 37 - Victoria, Canada

Liebe Mitreisende!

Heute hieß es Abschied nehmen von den USA, da wir uns per Autofähre nach Kanada verabschiedet haben.



Kurz zur Einreise von den USA nach Kanada: So wie in die USA dürfen nach Kanada nur gegen Corona geimpfte Personen einreisen. Weiters muss man ArriveCan ausfüllen, ein Online Formular, welches aber im Gegensatz zum Formular der USA (ESTA) nichts kostet. Man reist erst nach der Ankunft in Kanada offiziell ein. Das hat nur sehr wenig Zeit in Anspruch genommen und die Beamten war sehr freundlich (aber durchaus neugierig!). Die Überfahrt von Port Angeles dauerte nur knapp 90 Minuten, wir mussten aber 60 Minuten vorher bereits beim Fähren Terminal sein.

Wir waren schon vor Mittag in Victoria und konnten somit einen Tag in dieser sehr schönen Stadt verbringen, die zu British Columbia gehört und auf Vancouver Island liegt. Sie ist eine der ältesten Städte im pazifischen Nordwesten. Sie wurde bereits 1843 von britischen Siedlern gegründet.

Begonnen haben wir in Chinatown. Es ist dies die älteste chinesische Ansiedelung in Kanada. 





In Chinatown findet sich auch die Fan Tan Alley, die engste Straße Kanadas.




Anschließend gingen wir in die Lower Johnson Street, die für ihre bunten Häuser bekannt ist und gleichzeitig der älteste Teil der Stadt ist.





Über die sehr schöne Government Street…



…ging es dann zum British Columbia Parliament Building, welches von einem englischen Architekten geplant wurde. Nur ein kurzer Exkurs zu den politischen Rahmenbedingungen in Kanada. Kanada ist Teil des Commonwealth, daher ist Queen Elizabeth II auch das Staatsoberhaupt. Als Regierungschef fungiert Premierminister Justin Trudeau. 



Im Parlament werden alle 30 Minuten kostenlose Führungen angeboten. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 



Schließlich haben wir uns noch auf den Weg in die Fishermans Wharf gemacht, die aber im Gegensatz zu den bisherigen in Monterey oder San Francisco weniger aus Geschäften und Lokalen besteht, sondern vor allem aus bunten Hausbooten.





Es gibt jedoch auch gutes Essen - und zwar wirklich gutes Essen. Hier bekommt man wirkliche frische Meeresfrüchte und Fische. Da wir von den USA kulinarisch nicht verwöhnt wurden, waren wir sehr glücklich. Selbst Emanuel hat sich über die frischen Muscheln getraut. Der Feinspitz wollte sie aber nur mit Zitrone.




Zurück ging es dann nicht mehr per pedes, sondern in einem Wassertaxi. Victoria hat ein gutes Wassertaxi System, das die verschiedenen Punkte der Stadt gut verbindet. Wir haben somit noch eine kleine Sightseeing Tour am Ende unseres Aufenthalts bekommen.






Insgesamt waren wir sehr angetan von der Freundlichkeit der Menschen.  Die Bürger in den USA sind auch sehr freundlich, aber ihre Beamten zB nicht immer. In Kanada jedoch sind auch die Beamten freundlich und wissen sich schön und ordentlich auszudrücken, ebenso wie Verkäufer, Parkhausangestellte und andere Arbeiter. 

Der Architekt des Parlaments hat die Baumaterialien und die Gestaltung so gewählt, dass jeder Bürger Teil davon ist. Die Statue von Queen Victoria hätte nach seiner Planung zum Parlament sehen sollen, als umarmte die Königin ihre Bürger. Dieser Gedanke scheint sich in der Gesellschaft verinnerlicht zu haben, und so entsteht der Eindruck eines wirklichen Miteinanders und Füreinanders.

Wir sehen den kommenden Tagen also mit besonders viel Freue entgegen! 

Stay tuned! 

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