Liebe Mitreisende!
Wir haben euch ja einen Szenariewechsel versprochen - nun dieser hat aber auch nach sich gezogen, dass wir jetzt wenig Internetzugang hatten. Es zog uns nämlich vom Meer in die Berge.
Wir haben auch Oregon wieder verlassen und haben den Bundesstaat Washington erreicht. Unser erster Stopp war der Mt. St. Helens.
Dieser aktive Vulkan ist rund 2.500 Meter hoch. Der Berg brach 1980 so stark aus, dass er die komplette Landschaft herum veränderte.
Immer wieder ereigneten sich seither diverse kleinere Ausbrüche, seit 2008 sind die Aktivitäten allerdings auf ruhend gestellt.
Wir sind jedenfalls bis zum Johnston Ridge Observatory gefahren, um dem Vulkan so nahe wie möglich zu kommen. Das Observatory befindet sich auf rund 1.300 Meter Höhe. Wir sind von dort aus dann einen spannenden Trail gegangen. Im Blick hatten wir immer den Vulkan und die spannende Landschaft. Man sieht an jeder Ecke, wie der Ausbruch hier alles verändert hat, sich die Natur aber nach und nach regeneriert.
Berichten können wir auch, dass Emanuel Junior Ranger dieses National Monuments geworden ist.
Wir bleiben im Gebirge, wenn auch etwas weiter nördlich. Am nächsten Tag ging es auf zum Mount Rainier National Park. Dieser liegt, wie auch Mt St Helens, ziemlich in der Einöde. Unterwegs gibt es aber ein paar nette Orte.
Der Mount Rainier ist rund 4.400 Meter hoch und ist jener Berg der USA, der das höchste Gletscheraufkommen (abgesehen von Alaska)aufweist. Bereits die Anfahrt war beeindruckend.
Seine ganze Pracht entfaltete der Berg dann aber vom Paradise Bereich des National Parks. Dort befindet sich auch das historische Paradise Inn, in welchem wir auch genächtigt haben. Dieses befindet sich auf 1.600 Meter Höhe. Wir haben ja damit gerechnet, dass es relativ kalt werden wird, jedoch nicht, dass es noch drei Meter Schnee haben wird. Aber seht selbst…
Wir haben uns vor Ort entschieden, Schneeschuhe auszuborgen, um im Schnee besser voranzukommen. Das hat uns viel Spaß gemacht und wir haben es auch bis zum Glacier Vista Point auf rund 2.000 Metern Höhe geschafft.
Kurz ein paar Worte zum Paradise Inn: Dieses wurde 1916 eröffnet und 1920 erweitert. Es sind alle Räume noch von damals, zum Glück gibt es aber auch Zimmer mit WC und Dusche. Besonders schön ist aber die große Lobby, bei der uns ein Klavierspieler die Abende noch zusätzlich verschönerte.
Schön aber vor allem auch die Aussicht von unserem Zimmer:
Schön, dass es hier noch kein Tiroler Gemeinderat oder Bürgermeister hergeschafft hat, um eine Liftanlage, von der er selbst Geschäftsführer ist, herzubauen. So ist diese Landschaft einfach nur naturbelassen.
Am nächsten Tag ging es dann etwas abwärts und in die Wälder des Nationalparks.
Für kurze Zeit wird man auch mit einem Blick auf den Mount Rainier belohnt.
Heute ging es aber zurück in dem Schnee und wir sind zu vom Schnee umgebenen Wasserfällen gewandert.

























































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