Tage 23 und 24 - Redwoods

Liebe Mitreisende!

Viele unserer Leser machen sich Gedanken über das Wetter bei uns, liest man doch von unerträglichen Hitzewellen, entsetzlichen Überschwemmungen oder Waldbränden. Zum Glück sind wir diesen Katastrophen bislang entkommen. Es hat unter Tags zwischen 15 und 25 Grad und wir hatten noch keinen Regen. Hier im Park hat es heuer laut Ranger viel geregnet, was den Bäumen und der Natur sehr gut tut. 

Wir befinden uns weiterhin tief im Redwood Gebiet. Gestern haben wir den nördlichsten der Parks erkundet, den Jeddediah Smith State Park. Über eine dirt road  ging es tief hinein in den Park.




Die Landschaft kommt so manchem Star Wars Fan vielleicht bekannt vor: hier wurden die Szenen auf dem Planeten Endor aus Episode 3 gedreht. 

Wir sind einen sehr schönen Trail, den Boy Scout Trail, gewandert. 









Immer wieder galt es umgefallene Redwoods zu erklimmen.







Hier ein sogenannter Oktopusbaum:

Auch dieser Trail gab uns wieder das Gefühl einer Zeitreise. 

Der Park hat aber nicht „nur“ wunderschöne Redwoods zu bieten, sondern auch einen tollen Creek an dem wir auch einige Zeit verbracht haben. Das Wasser ist total klar, es schwimmt darin nichts herum und die Steine am Ufer sind sehr kunstvoll. 






Heute kam es dann zu einem neuen Highlight dieser Reise, dem Fern Canyon im mittleren Park, dem Prairie Creek State Park.

Zu beachten gilt, dass man seit Neuestem eine Permit für den Besuch benötigt. Diese hatten wir aber zum Glück und so stand dem feuchtem Glück nichts im Weg. Warum feucht? Nun dieser Trail ist ein Wassertrail und man muss mehrere Wasserpassagen passieren, um weiter zu kommen. Auch hier waren wir vorbereitet und haben uns Wasserschuhe beim Walmart gekauft ( was bekommt man hier eigentlich nicht?). 







Kommt euch diese Landschaft bekannt vor? Hier wurde u.a Jurassic Park 2 gedreht. 






Am Ende des Trails trafen wir wieder das schlangenartige Wesen von gestern, es war eine Strumpfbandnatter.

Jedenfalls ist es eindrucksvoll, in diesem Canyon zu stehen, umringt von meterhohen Wänden mit dicht bewachsenen Farnen und Wasserfällen. Ein wahres Erlebnis!

Vom gleichen Parkplatz aus lässt sich auch der Gold Bluff Beach besuchen. Auch das haben wir uns nicht nehmen lassen. Die Wassertemperatur ist übrigens gefülht knapp am Gefrierpunkt, während wir uns im heißen Sand beinahe die Füße verbrannt hätten.




Abgeschlossen haben wir den Tag dann mit ein paar kleineren Wanderungen, die uns nochmals die Großartigkeit dieser Bäume gezeigt haben.







Stay tuned!


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