Tage 17 bis 18- San Francisco

Liebe Mitreisende!

So schnell vergeht die Zeit: heute ist auch schon wieder unser letzter Tag hier in San Francisco und ab morgen geht es dann weiter den Pazifik entlang nach Norden. 

Hier ein Bericht der Tage 3 und 4 in San Francisco. Gestern ging es per Schiff nach Alcatraz Island - der weltberühmten Gefängnisinsel.



Die Fahr von Pier 33 aus dauert knappe 15 Minuten und man bekommt wunderbare Ausblicke auf die Stadt und die Golden Gate Bridge.



Alcatraz war von 1934 bis 1965 eines DER Hochsicherheitsgefängnisse der USA und hatte „Kunden“ wie Al Capone oder Machine Gun Kelly. Anfang der 1970er Jahre wurde die Insel dann für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Insel ist heute aber nicht nur Standort des Gefängnisblocks…







…sondern vor allem  auch Naturreservat, da ein Großteil der Insel der Natur überlassen wurde. Daher steht Alcatraz auch unter der Leitung des National Park Service.





Esther und Emanuel haben fleißig gearbeitet (siehe hier) und dürfen sich deshalb nun auch Junior Ranger der Alcatraz Island nennen. Für Emanuel ist es der erste Junior Ranger und er ist sehr stolz darauf.


Nach der Rückkehr auf das Festland sollte es eigentlich zur Golden Gate Bridge gehen, ABER die öffentlichen Verkehrsmittel in San Francisco sind eine Zumutung. Wir wollten mit dem Bus vom Pier zur Brücke, mussten jedoch zuerst ewig lange warten, um dann festzustellen, dass es keinen ebenerdigen Bus dorthin gibt. Das ist nirgendwo angegeben und wir standen dann blöd da, als der Bus plötzlich dastand und wir den Kinderwagen noch nicht geklappt hatten. Nach ein paar „netten“ Worten an dem Busfahrer gaben wir es auf, zur Brücke zu fahren. Stattdessen fuhren wir mit der Cable Car zum noblen Nob Hill.






Heute früh ging es dann zum Golden Gate Park, einer wirklich schönen riesigen Parkanlage am Westende der Stadt. 







Dort beheimatet sind unterschiedlichen Museen und Gärten. Die Museen machen aber natürlich alle um 5 Uhr zu - warum eigentlich???

Immerhin zwei haben wir aber geschafft: Einerseits das De Young Kunstmuseum…


…und andererseits die California Academy of Science. Ein Wissenschaftsmuseum mit einem Schwerpunkt auf die Naturwissenschaften. Aus unserer Sicht ein Must-See bei einem Trip nach San Francisco.

Wie beim letzten Mal hat uns der Regenwaldbereich beeindruckt. Speziell die Kinder waren auch sehr beeindruckt und begeistert.







Es gibt aber auch ein Aquarium und ihr könnt euch vorstellen, dass die Kinder auch hier wieder ihre Freude hatten.




Anschließend waren wir dann im Botanical Garden im Golden Gate Park. Heute war erfreulicherweise freier Eintritt.







Abgeschlossen haben wir den Tag dann gemeinsam mit dem Painted Ladies am Alamo Square. Eines der Häuser steht derzeit übrigens um ca 3,5 Mio € zum Verkauf, es ist aber wegen Feuchtigkeitsschäden schwer renovierungsbedürftig. 





Eine Sache müssen wir unbedingt loswerden: San Francisco hat ein Riesenproblem. An jeder Ecke der Stadt sind Obdachlose zu finden. In der Stadt gab es immer schon viele dieser armen Seelen, aber die Waldfeuer, die Pandemie, die traurige Ära Trump und auch die Teuerungswelle haben diesen Zustand verschärft. Es ist nicht so, dass man sich bedrängt oder bedroht fühlt, ganz und gar nicht, viele haben uns total nett angesprochen und uns zu unserer Famile gratuliert. Aber es ist einfach traurig, diese Schicksale zu sehen. Ein Armutszeugnis für das Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten. 

Stay tuned!

Kommentare

  1. In 4 Tagen eigentlich so viele Eindrücke wie für einen ganzen Urlaub!

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