Liebe ReisebegleiterInnen!
Gestern hat unser Roadtrip so richtig begonnen. Wir kamen kurz vor Mitternacht in einem hübschen Inn an, dessen Betreiberin allerdings bereits geschlafen hatte und von uns unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde.Wenige Kilometer entfernt war Flora das erste Mal wach am Meer. Ihren eigentlich ersten Besuch am Meer gestern in Santa Barbara hat sie leider verschlafen. Heute hat sie es, wie auch alles andere, zur Kenntnis genommen.
Wieder ein Stück weiter den Big Sur Drive entlang besuchten wir einen Strand, auf dem ganzjährig Seeelefanten liegen. Zur Zeit halten sich dort Weibchen aller Altersklassen und Männchen bis 5 Jahre zur Häutung auf. Seeelefanten sind insofern faszinierend, als sie einerseits mehrere Wochen ohne Essen auskommen andererseits fast 7 Monate am Stück im Wasser verbringen. Sie können bis zu 2 Stunden die Luft anhalten. Die Jungen werden an Land geboren und dort 4 Wochen lang gesäugt (währenddessen isst die Mutter nichts). Danach ist die Mutter so hungrig, dass sie die Jungen verlässt und sich ins Meer zur Nahrungssuche begibt.
Danach ging es mit ein paar hübschen Zwischenstopps weiter Richtung Norden. Besonders beeindruckt hat uns die unendliche Weite des pazifischen Ozeans. Auffällig ist überdies, dass am Ozean offenbar dauernd ein Nebel besteht, der sich manchmal mehr (gestern Nacht) und manchmal weniger ins Land hineinzieht, aber jedenfalls in der Ferne in unterschiedlichen Facetten zu sehen ist.
Etwa 3 Kilometer entfernt vom Haupteingang zu dem derzeit zur Rehabilitation der Pflanzen geschlossenen Julia Pfeiffer Burns State Park haben wir eine kurze Wanderung gemacht. Dabei sind wir nicht nur Redwood Trees, sondern auch Libellen, Marienkäfern, Schmetterlingen, Spechten und Raupen begegnet. Emanuel war begeistert, Flora hat es wie gewohnt verschlafen.
Im Anschluss sind wir nach Monterey gefahren, wo wir am Pier zu Abend gegessen haben. Am Weg dorthin haben uns die Gespräche der Seeelefanten begleitet.
Stay tuned und liebe Grüße!




























groovy...
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